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Schulessen in Potsdam – Den einen schmeckt’s, den anderen nicht

Kaum ein anderes Thema steht häufiger auf der Tagesordnung der Elternabende in Potsdam, wie das Schulessen. Und zu keinem anderen Sachverhalt gibt es so viele unterschiedliche Meinungen und Forderungen: Zu viele Kohlehydrate, zu wenig Gemüse oder Eiweiß, zu viel Nudeln, mehr Gerichte wie Milchreis oder weniger Gerichte mit Zucker, zerkochtes Essen, mehr Abwechslung, zu teuer und natürlich der Umgang mit Nahrungsunverträglichkeiten. Es ist gleichzeitig ein emotionales und sensibles Thema, das Auswirkungen bis auf den familiären Abendbrottisch haben kann. Hinzu kommt, dass mehrere Parteien involviert sind. Zum einen die Schule, die auf die Kosten achten muss und ihre Vorgaben hat und zum anderen die Eltern, die ihre Kinder nach ihren Vorstellungen gut versorgt wissen wollen. Und dann gibt es die Kinder, die ihre Lieblingsspeisen essen möchten und nicht zu viel ungeliebtes Gemüse.
Neben dem, was in der Schule am Mittagstisch angeboten wird, müssen einige Eltern in Potsdam und Umgebung sich nach dem Wie fragen. Ungefähr jedes fünfte Schulessen wird in Potsdam bezuschusst, denn oftmals ist es den Familien nicht möglich, die Verpflegung selbst zu bezahlen. Es gibt zwei verschiedene Arten der Bezuschussung.
 
Möglichkeiten der Unterstützung für ein warmes Mittagessen in der Schule

Neues Gesetz soll Familien stärken

Schulessen im Wandel

Interview Ralf Blauert

Was ist „gesundes Essen für Kinder“?

Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Brandenburg

Der Qualitätsstandard: In Brandenburg noch nicht angekommen?

Zuschuss des Mittagessens über das Bildungs- und Teilhabepaket

Bezuschussung des Mittagessens über die Landeshauptstadt Potsdam

 


Möglichkeiten der Unterstützung für ein warmes Mittagessen in der Schule

Wer eine Art von Sozialleistungen bezieht, kann das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket beantragen. Sozialleistungen sind beispielsweise Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Sozialhilfe. Ziel des Bildungs- und Teilhabepaketes ist es, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, an Freizeitaktivitäten teilzunehmen, Sportvereine zu besuchen, bei Schulausflügen dabei zu sein und vor allem ein warmes Mittagessen in Schule, Kita oder Hort zu bekommen.
In der Theorie klingt es gut, die Umsetzung bedeutet meist einen hohen bürokratischen Aufwand für den Antragsteller des Bildungs- und Teilhabepaketes, weiß Franziska Löffler, Leiterin des Büros Kinder(ar)MUT der AWO in Potsdam. Der Hauptantrag ist zwar nur zwei Seiten lang, doch in den geforderten Anlagen und Nachweisen verbirgt sich eine Menge Arbeit. Franziska Löffler fordert die Abschaffung des Bildungs- und Teilhabegesetzes, um Kindern von Anfang an die gleichen Chancen zu ermöglichen und eine ideale Lernumgebung zu schaffen. Ihrer Meinung nach ist die Bürokratie höher angesiedelt als das Wohl des Kindes.
Wer keine Sozialleistungen bezieht, hat die Möglichkeit, durch einen „Härtefallantrag“ bei der Landeshauptstadt Potsdam die Bezuschussung der Schulverpflegung zu beantragen. In Potsdam erhalten laut Aussage der Landeshauptstadt 52 Schüler und Schülerinnen eine anteilige Übernahme und 427 Schüler und Schülerinnen eine vollständige Übernahme der Kosten für das Mittagessen. Gerade beim Thema Schulverpflegung ist es wichtig, dass diese für alle Schüler und Schülerinnen kostenfrei ist, denn Essen sei Bildung und gehöre somit direkt in die Schulen und in die pädagogische Verantwortung, sagt Franziska Löffler.

 

Neues Gesetz soll Familien stärken

Ab dem 1. Juli 2019 tritt das neue „Starke-Familien-Gesetz“ in Kraft, welches laut Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend direkter Familien und ihre Kinder unterstützt. Neben der Neugestaltung des Kinderzuschlags für Familien mit kleinen Einkommen wird auch das Bildungs- und Teilhabepaket verbessert. Dies bedeutet im Konkreten:

  • das Schulstarterpaket steigt ab dem 1. August 2019 von 100 Euro auf 150 Euro und wird in den folgenden Jahren dynamisch angepasst
  • die Eigenanteile der Eltern für das Mittagessen und die Fahrtkosten der Schüler und Schülerinnen werden komplett übernommen und fallen somit weg und
  • ein Antrag auf Nachhilfe oder Lernförderung kann nun auch gestellt werden, wenn das Kind nicht unmittelbar versetzungsgefährdet ist

Laut Bundesministerium werden somit nicht nur die Familien finanziell entlastet, sondern es fällt auch ein großer Teil an Bürokratieaufwand weg. Franziska Löffler wünscht sich noch mehr. Alle Schüler und Schülerinnen sollten generell kostenfrei essen, fahren und lernen.
Dies beinhaltet eben auch die Bereitstellung von Schulmitteln und Lernmaterialien. Ihr Büro hat den Test gemacht und alle Materialien, die seitens der Schule für einen Erstklässler oder eine Erstklässlerin gefordert wurden, besorgt. Statt den 150 Euro hat das Büro 450 Euro ausgegeben, ohne Schultüte. Dies zeigt auch, dass die Armut die Mitte der Gesellschaft erreicht hat und dass es einen dringenden Handlungsbedarf gibt, sagt die Leiterin des Büros.
 
Schulessen

Schulessen im Wandel

Im aktuellen Schuljahr 2018/19 besuchen laut der Landeshauptstadt Potsdam 17.191 Schüler und Schülerinnen die kommunalen Schulen in ihrer Trägerschaft. Laut § 113 des brandburgischen Schulgesetzes hat jeder Schüler bis zur Jahrgangsstufe 10 den Anspruch auf ein warmes Mittagessen. Tatsächlich nutzen 7.405 Schüler und Schülerinnen das Angebot. Je älter die Schüler werden, umso seltener nehmen sie die Schulspeisung in Anspruch. Dies beschreibt auch der in Potsdam ansässige Caterer Ralf Blauert. Mit seinem Unternehmen BlauArt Catering beliefert er täglich 16 Schulen in Potsdam und hat eine Veränderung des Schulessens in den letzten Jahren bemerkt.

 

Herr Blauert, hat sich das Schulessen in den letzten Jahren verändert?
Ja, selbstverständlich. Das Schulessen hat sich immer auch weiterentwickelt. Die gesellschaftliche Entwicklung zum Thema Ernährung macht um das Schulessen keinen Bogen. Regionalität, Nachhaltigkeit, Bio-Produkte, Frische und die Berücksichtigung der kulturellen Besonderheiten sind auch in der Schulverpflegung aktuelle Themen. Der grundlegende Wunsch nach einer gesunden Ernährung hat jedoch oberste Priorität.
Auch die Anerkennung der Schulverpflegung als wichtiger Bestandteil des Schulalltags ist in der Gesellschaft und Politik angekommen. Dies wird besonders deutlich in Berlin. Dort wird das Schulessen von der 1. bis 6. Klasse ab August kostenfrei sein. Die Brandenburger SPD will sich ebenfalls für kostenfreies Schulessen in Brandenburg starkmachen. Diese Entwicklung ist begrüßenswert.

Sind Sie bei Diskussionen an den Schulen, zum Beispiel bei Elternabenden, bezüglich des Angebots und der Qualität dabei?
Wenn wir eingeladen werden, dann sind wir auch dabei. An den meisten Schulen gibt es Mensa-Kommissionen oder Küchengruppen, die in regelmäßigen Abständen mit uns die Belange der Schulverpflegung an der jeweiligen Schule auswerten und diskutieren.

Gibt es einen Unterschied zwischen Essen in Grundschulen und weiterführenden Schulen?
Ja. Die weiterführenden Schulen wünschen sich mehr Flexibilität im Angebot. Dort gibt es auch oft noch eine Cafeteria mit einem Imbissangebot. Die jungen Erwachsenen haben andere Ansprüche und reagieren schneller auf Trends, zum Beispiel mit dem Wunsch nach veganen Mahlzeiten oder der Auskunft über die Herkunft der Lebensmittel. Soziale und ethische Themen aus der Gesellschaft kommen schnell an.

Wie ist der Ablauf, wenn eine Schule die Schulverpflegung über Sie beziehen möchte? Gibt die Schule Richtlinien vor?
Ja, die Schule gibt die Richtlinien vor und die Ausschreibung wird dann im Auftrag der Schule durch den zuständigen Fachbereich in der Stadtverwaltung durchgeführt.

Was essen Kinder gern?
Nudeln mit Tomatensoße, Eierkuchen und Schnitzel.

Initiieren Sie dazu Umfragen an den Schulen?
Wir führen zweimal im Jahr Umfragen in den Schulen durch. Die Ergebnisse werden in den entsprechenden Schulgremien ausgewertet.

Ihre Menüs richten sich nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Was halten Sie von der zusätzlichen Möglichkeit der Zertifizierung seitens der DGE?
Die Qualitätssicherung unserer Dienstleistung und die Produktionsabläufe haben wir über ein Qualitätsmanagement geregelt. Wir gehörten 2001 in Brandenburg zu den ersten Dienstleistern, die ein solches Qualitätsmanagement-System eingeführt haben. Unser Qualitätsmanagement entwickelt sich ständig weiter und wird jährlich auditiert.

Sind die regionalen Lieferanten und saisonalen Angebote manchmal eine Herausforderung?
Ja, das kann man wohl sagen. Aber wir nehmen diese Herausforderung gern an.

 

Anke Fröbel, Mitinhaberin des Unternehmens kleinkost, kann bestätigen, dass Kitas und auch Schulen gerne Einfluss auf das Angebot nehmen wollen. kleinkost setzt auf Bioqualität und liefert täglich rund 300 Essen an zwei Grundschulen in Potsdam und Werder aus. Es gibt einen engen Draht zu den Kita- und Schulleitungen und vor allem zum Personal an der Ausgabe. Die beiden Inhaberinnen, Anke Fröbel und Annett Schramm, sind oftmals überrascht, was den Kindern schmeckt und was nicht. Beispielsweise ist eine selbstentwickelte Fischboulette der Renner in den Kitas. Dagegen wurde ein Quark-Grießbrei-Auflauf mit Pflaumenkompott verschmäht. Was immer gern gegessen wird laut Anke Fröbel, sind Kartoffeln mit Sauerkraut und Bratwurst oder Eierkuchen. Außerdem hätten die Grundschüler gerne Wahlmöglichkeiten beim Essen.

 

Was ist „gesundes Essen für Kinder“?

Dafür gibt es einen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) initiierten Standard. Laut diesem Standard, sagt Dr. Maren Daenzer-Wiedmer von der Vernetzungsstelle für Kita- und Schulverpflegung Brandenburgs, gehören abwechslungsreiche Zutaten, eine ausgewogene Zusammensetzung, ein großer Anteil von pflanzlichen Lebensmitteln, wie Kartoffeln, Reis und Getreide, in Maßen tierische Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch, Milch oder Eier, und wenig Fette und Öle. Der Standard empfiehlt außerdem eine tägliche Gemüseportion. Aber vor allem, und das betont die Koordinatorin der Vernetzungsstelle, sollte ein guter Speiseplan Gerichte enthalten, die Kinder gern essen. Außerdem gilt es, seitens der Schule genügend Zeit für die Mittagspause einzuplanen und die Räumlichkeiten für die Kinder attraktiv zu gestalten. Auch dafür liefert der Qualitätsstandard Ideen und Möglichkeiten.
 

Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Brandenburg

Das Projekt wurde im Jahr 2009 gemeinsam mit dem Bund und den Bundesländern gestartet und wird vom Ministerium der Justiz, für Europa und für Verbraucherschutz (MdJEV) und vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) finanziert und unterstützt. Mit beiden Brandenburgischen Ministerien steht die Vernetzungsstelle in regelmäßigem fachlichen Austausch und regt Diskussionen und Umsetzungen an. Außerdem ist das Team rund um Dr. Maren Daenzer-Wiedmer Ansprechpartner für die Träger der Schulen und Kitas, Caterer und die Schulen und Kitas selbst. Bei Fragen rund um den Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bezug auf die Schulverpflegung, die Organisation einer Mensa-AG, einen Speiseplan-Check oder eine Beratung, wie das Thema Ernährung pädagogisch in die Schule gebracht werden kann, ist die Vernetzungsstelle die richtige Anlaufstelle. Zusätzlich koordiniert sie jedes Jahr im Land Brandenburg die „Tage der Schulverpflegung“. In diesem Jahr nehmen rund 30 Schulen im Land teil, leider ist keine Schule aus Potsdam dabei.

 

Der Qualitätsstandard: In Brandenburg noch nicht angekommen?

Gerade weil das brandenburgische Schulgesetz keine Angaben oder Richtlinien zur Qualität der Schulverpflegung liefert, hat die Landeshauptstadt Potsdam laut Dr. Maren Daenzer-Wiedmer den Wunsch, dass es in jeder Schule einen Ansprechpartner zum Thema Schulessen gibt. Doch dies sei personell bedingt nicht möglich. Immer mehr Träger, Schulen, Kitas und auch Caterer setzen auf die Qualitätsrichtlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Diese bietet sogar eine Zertifizierung mit regelmäßigen Überprüfungen an. In Brandenburg haben sich vier Anbieter darüber zertifizieren lassen, in Potsdam bislang keiner. Dafür orientieren sich in Brandenburg laut Vernetzungsstelle circa 70 Prozent (Stand 2016) der Träger in den öffentlichen Ausschreibungen am Standard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Diese Vorgaben werden auch in den gemeinsamen Ausschreibungen von Schulen und der Landeshauptstadt Potsdam als Zuschlagskriterien bewertet.
Neben den Angaben zum Essen selbst schlägt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auch eine Zeitangabe für die Mittagspause vor. Die ideale Pausenzeit beträgt demzufolge eine Stunde. Laut einer Umfrage der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung im Jahr 2016 lag die Mittagspausenzeit bei rund der Hälfte aller befragten Schulen bei weniger als 30 Minuten. Wenn die Schüler und Schülerinnen dann noch lange Wartezeiten an der Essenausgabe haben, ist ein gesundes Einnehmen der Mahlzeit nicht mehr garantiert.
Das Thema Schulessen ist ein breit gefächertes Feld mit vielen Akteuren, Emotionen und Schamgefühlen, derer sich noch mehr angenommen werden muss. Ein kostenfreies Mittagsangebot wäre ein Anfang, um jedem Kind eine Chance auf Gleichheit zu gewähren und die Themen Essen und Ernährung zurück in die Schulen zu holen. So wären sozial benachteiligte Familien ein wenig mehr in der Gesellschaft integriert und es bestünde eine Chance auf einen gesunden Umgang mit dem Thema Ernährung bei den Schülern und Schülerinnen. Denn sind wir mal ehrlich, wer würde sich nicht als Eltern freuen, wenn Döner, Pizza und Asianudeln auf dem Speiseplan von Pubertierenden eine Ausnahme bilden würden?

 

Zuschuss des Mittagessens über das Bildungs- und Teilhabepaket

Wo kann ich mich informieren? Wo erhalte ich den Antrag?
  • Stadtverwaltung Potsdam
  • Schulleitung bzw. Schulsekretariat
  • Beratungsstellen, z.B. Büro Kinder(ar)MUT der AWO Potsdam
Welche Voraussetzungen muss ich als Familie oder Alleinerziehende/r haben?
  • Bezug von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld (SGB II)
  • Bezug von Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII)
  • Bezug von Leistungen nach dem AsylbLG mit analogen Ansprüchen nach dem SGB XII
  • Bezug von Kinderzuschlag oder
  • Bezug von Wohngeld
Wofür können für meine Kinder Leistungen bzw. Zuschüsse beantragt werden?
  • eintägige Kita- und Schulausflüge
  • mehrtägige Klassenfahrten
  • persönlicher Schulbedarf
  • Schülerbeförderung
  • angemessene Lernförderung
  • gemeinschaftliche Mittagsverpflegung (bis 18 Jahre beschränkt)
  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben, z.B. Sportvereine (bis 18 Jahre beschränkt)
Welche Nachweise muss ich dem Antrag beilegen?
Für den Hauptantrag müssen folgende Nachweise vorhanden sein:

  • Schulbescheinigung des Kindes
  • Bewilligungsbescheid des letzten Leistungsbezuges

Für die jeweiligen Leistungen müssen gesonderte Nachweise angehangen werden:

  • Bestätigung der Schule oder Kita für eintägige oder mehrtägige Kita- und Schulausflüge. Hierzu gibt es eine gesonderte Anlage.
  • Schülerbeförderung, ggf. ein Bescheid über Übernahme von einem anderen Träger
  • Für eine Lernförderung müssen eine Bescheinigung der Schule mit Einschätzung des Fachlehrers und das letzte Zeugnis eingereicht werden. Hierzu gibt es eine gesonderte Anlage.
  • Für die Mittagsverpflegung muss ein aktueller Vertrag mit dem Caterer eingereicht werden.
  • Bestätigung des Vereins oder der Institution für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Hierzu gibt es eine gesonderte Anlage.
Wie lange ist das Bildungs-und Teilhabepaket bei positivem Bescheid für mich gültig?
So lange, wie die sozialen Leistungen bewilligt sind.

 

Bezuschussung des Mittagessens über die Landeshauptstadt Potsdam

Wo kann ich mich informieren? Wo erhalte ich den Antrag?
  • Stadtverwaltung Potsdam
  • Schulleitung bzw. Schulsekretariat
  • Beratungsstellen, z.B. Büro Kinder(ar)MUT der AWO Potsdam
Welche Leistungen können für meine Kinder beantragt werden?
Anteilige bzw. vollständige Übernahme von Kosten für die Schulverpflegung
Was muss ich beachten?
  • Schüler oder Schülerin muss in Potsdam den Hauptwohnsitz haben und im elterlichen Haus leben
  • Schüler oder Schülerin besucht eine allgemeinbildende Schule
  • Schüler oder Schülerin wird nicht durch das Bildungs- und Teilhabepaket gefördert
Welche Nachweise muss ich dem Antrag beilegen?
Keine, nur eine Begründung auf dem Antrag selbst, warum die Kosten nicht getragen werden können.
Wie lange gilt die Härtefallerklärung?
Ein Schuljahr. Sie muss vor Beginn des neuen Schuljahres neu beantragt werden.